10.02.2012 - Onlineartikel auf www.abendblatt.de
Er rollt in flottem Tempo über den Flur, wenn Marina Lehmann in die Hände klatscht. Vor einer schwarzen Linie auf dem Linoleumboden bleibt er stehen, macht ein seltsames Geräusch und grüßt "Hallo". Diese Kunststücke hat die 13-Jährige aber keinem leibhaftigen Wesen aus Fleisch und Blut antrainiert, sondern einem seelenlosen Roboter, dem menschliche Regungen fremd sind. Marina Lehmann und ihre 24 Klassenkameraden der bilingual unterrichteten "8 bili" des Gymnasiums Winsen tauschten gestern ihren regulären Stundenplan mit dem Programm des "Roberta-Projekttags". Dabei bastelten die Schüler in Kleingruppen Bausätze des Spielzeugherstellers Lego zusammen. Die Roboter erhielten ihre Befehle mithilfe einer leicht erlernbaren Programmiersprache. Hier weiterlesen